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Mit Plakaten, Kinospots und Strassenaktionen werben Christen aus Landes- und Freikirchen ab dem 15. Mai 2011 im Glatttal und Nord-Zürich für eine persönliche Begegnung mit Gott via Internet. Die Webseite „Gottkennen.ch“ macht es postmodernen Gottsuchern leichter, Fragen und Probleme anzubringen. Bewegende Video-Stories von ganz normalen Menschen, die Gott erlebt haben, ermutigen zur persönlichen Gottesbegegnung.
Die Internetwelt ist ein beliebtes Tummelfeld für Menschen unterschiedlichster Interessen. Facebook, Google, Wikipedia und Co. laden zum vernetzten Informationsaustausch ein. Oft aber fehlt ein Gegenüber, das kompetent, zeitgerecht und persönlich Auskünfte erteilt.
Die Website «Gottkennen.ch» thematisiert Grundlagen des christlichen Glaubens in Form von Texten, Bildern, Grafiken und Videos. Interessierte können auf Wunsch ihre Glaubens- und Lebensfragen anonym mit einem Internetberater, einem sogenannten E-Coach, diskutieren. Das Projekt wurde in den letzten beiden Jahren bereits in Basel und im Kanton Aargau mit 30 Kirchen durchgeführt und stiess auf ein positives Echo.
Auch in der Zürcher Aktion stehen erfahrene Berater und Beraterinnen, die verschiedene christliche Kirchen und Traditionen vertreten, zur Verfügung. Dabei wird auch der multikulturellen Realität Rechnung getragen. Es gibt E-Coaches in allen wichtigen Sprachen: Spanisch, Italienisch, Englisch, Französisch, Arabisch, Tamil, Türkisch, Chinesisch u.a.
Während der Kampagne flimmern Werbespots über die Kinoleinwände. Freiwillige MitarbeiterInnen der Kirchen werden in den Fussgängerzonen von Nord-Zürich mit kreativen Strassenaktionen auf die Kampagne aufmerksam machen. Ebenso werden Plakate in Stadt und Region auf „Gottkennen.ch“ hinweisen.
Angeregt und initiiert hat diese Aktion Matthias Langhans aus Zürich, der zusammen mit einem Team aus der überkonfessionellen Organisation „Campus für Christus“ (auch bekannt für die Alphalive-Kurse) die Webseite «Gottkennen.ch» betreibt. Langhans hat während und nach seinem Theologiestudium einige Jahre auf dem Bau und im Gastgewerbe gearbeitet, um die Anliegen und Nöte der Menschen im Alltag kennen zu lernen. Er sagt zu „Gottkennen.ch“: «Gerade bei den globalen Krisen und Katastrophen stellen sich viele Schweizerinnen und Schweizer grundsätzliche Lebensfragen. Wer hilft ihnen in ihren Ängsten um die Zukunft und bietet ihnen Halt in schwierigen Zeiten?»
Dank der Anonymität des Internets seien viele Menschen bereit, offen über ihre Ängste, Nöte und Fragen zu sprechen. Gemeinsam mit den schweizweit 195 geschulten E-Coaches hat das Gottkennen.ch-Team alleine im letzten Jahr mehr als 1200 suchende Menschen begleitet. Die meisten dieser Personen hatten den Kontakt mit Kirchen verloren und erwarteten auch nicht mehr viel von organisierter Religion. Sie zeigten sich aber sehr dankbar für einen persönlichen Austausch über Glaubens- und Lebensfragen. Viele der via Internet angesprochenen Personen haben in der Zwischenzeit einen neuen Zugang zum christlichen Glauben gefunden, und nicht wenige beteiligen sich heute aktiv in einer Kirche. Matthias Langhans: «Wenn die Menschen nicht mehr zur Kirche gehen, muss die Kirche eben zu den Menschen gehen.»
Bei Fragen:
Matthias Langhans, Tel. 044 274 84 89, Natel 078 732 25 80, E-Mail: mlanghans@cfc.ch