Marcel Quirici

«Im Gefängnis habe ich zu Gott geschrien.» Als kleines Kind wird Marcel zur Adoption frei gegeben, landet später im Milieu mit Drogen, Alkohol, Kriminalität und Gefängnis. In der Zelle hat er sich dann zum ersten Mal frei gefühlt, gespürt wie mit Gott an seiner Seite etwas in ihm wächst.

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Im Gefängnis fand ich die Freiheit

 

 

«Drogen und Alkohol prägten lange Jahre mein Leben. Ich wurde als Dreijähriger zur Adoption frei gegeben, war rebellisch, wollte mich nicht unterordnen und landete im Gefängnis. Meine Mutter starb daheim an Krebs, mein Vater hat sich später umgebracht.»

Mit nur acht Monaten ist Marcel zu seinen Grosseltern gekommen. Bis er dann als gut Dreijähriger zur Adoption frei gegeben wurde. Er rebelliert gegen alles und jeden, wird kriminell, stürzt sich auf Drogen, vom Joint bis zur Spritze. Er versuchte wegzulaufen von diesem Leben und hat sich dabei noch tiefer darin verstrickt. Gedanken an Selbstmord, Verhaftung, Gefängnis, Tod des Vaters, die Mutter schon früher an Unterleibskrebs daheim gestorben - sein Leben war nur noch ein Scherbenhaufen. In dieser Not hat er zu Gott geschrien und Hilfe erfahren.

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